Allgemeine Geschäftsbedingungen

Anbieter und Vertragspartner

Silvia Fay
Am Buchwald 25
72589 Westerheim
Telefon: 0173 871 5153
E-Mail: info@fusspflegeschule-fay.de

§ 1 – Geltungsbereich

(1) Diese Bedingungen von Frau Silvia Fay (nachfolgend: „Anbieterin“) gelten für alle Verträge und sonstigen Leistungen zwischen der Anbieterin und dem Kunden (nachfolgend: “Teilnehmer”).

Der Einbeziehung von Bedingungen des Teilnehmers wird widersprochen, es sei denn, die Parteien haben ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

(2) „Teilnehmer“ sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer, wobei ein Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.
Dagegen ist ein Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt.

§ 2 – Vertragsschluss

Durch den Eingang des elektronischen Anmeldeformulars gibt der Teilnehmer gegenüber der Anbieterin ein bindendes Vertragsangebot ab.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt

Ist in dem gewünschten Seminar ein Platz vorhanden, erhalten Sie von uns innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt des elektronisch übermittelten Anmeldeformulars eine Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung sowie eine Rechnung als PDF-Dokument per Email zugesandt.

Die Annahme des Vertrages durch die Anbieterin erfolgt durch diese ausdrückliche Teilnahmebestätigung.

Durch Übersendung des verbindlichen Anmeldeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in mit den von der Anbieterin gestellten AGB einverstanden.

§ 3 – Preise

Die von der Anbieterin angegebenen Preise beinhalten sämtliche Preisbestandteile. Aufgrund § 4 Nr.21B UStG erhebt die Anbieterin keine Umsatzsteuer und weist diese daher auch nicht gesondert aus.

§ 4 – Leistungen / Hinweis

(1) Die von der Anbieterin zu erbringenden Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen und seminarbezogenen Leistungsbeschreibung.

(2) Die Teilnahme am jeweiligen Seminar berechtigt den Teilnehmer nicht zur Vornahme medizinischer Heilbehandlungen oder zur Führung einer Bezeichnung eines staatlich anerkannten Berufes, wie beispielsweise “med. Fußpfleger/in”. Die Seminare vermitteln einzig Fertigkeiten im sog. Wellnessbereich.

§ 5 – Zahlungsbedingungen

(1) Bei der Buchung eines Seminars wird eine Anzahlung von 290€ der Gesamtsumme nach Erhalt der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung fällig. Die Anzahlung ist spätestens 14 Tage nach Erhalt der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung auf das von der Anbieterin im Rahmen der Bestätigung oder Rechnung bekannt gegebene Girokonto zu überweisen.

(2) Der Restbetrag ist bis spätestens vier Wochen vor Ausbildungsbeginn zu bezahlen.

§ 6 – Widerrufsrecht

Als Verbraucher steht Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Ein Verbraucher ist gemäß §13 BGB jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB.

Sie können das Muster-Widerrufsformular oder eine andere eindeutige Erklärung auch auf unserer Webseite elektronisch ausfüllen und übermitteln. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z.B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs vor Ablauf der Widerrufsfrist.

Der Widerruf ist zu richten an:

Silvia Fay
Am Buchwald 25
72589 Westerheim
E-Mail: info@fusspflegeschule-fay.de

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind beiderseits empfangene Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen.
Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

Besondere Hinweise

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

Einen Musterbrief für Ihren Widerruf finden Sie >> hier <<

Ende der Widerrufsbelehrung

§ 7 – Stornierung/Rücktritt durch den/die Teilnehmer/in

(1) Der Teilnehmer kann jederzeit vom geschlossenen Vertrag zurücktreten bzw. diesen stornieren. Die Rücktrittserklärung bzw. Stornierung bedarf der Schriftform. Tritt der Teilnehmer vom Vertrag zurück bzw. storniert er diesen oder tritt er das Seminar nicht an, kann die Anbieterin einen angemessenen Ersatz für die getroffenen Vorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Der Anspruch auf Entschädigung ist wie folgt auf die Gesamtgebühren pauschaliert:

– Bis 4 Wochen vor dem jeweiligen Seminarbeginn werden 20% der Gesamtgebühren berechnet.

– Bei Rücktritt/Stornierung ab 4 Wochen vor Seminarbeginn werden 50% der Seminargebühren berechnet.

– Bei Rücktritt/Stornierung ab einer Woche vor Seminarbeginn sind die kompletten Seminargebühren zu bezahlen.

(2) Dem Teilnehmer bleibt vorbehalten, im Einzelfall einen geringeren Schaden nachzuweisen.

Der Anbieterin bleibt vorbehalten, im Einzelfall einen höheren Schaden nachzuweisen.

(3) Sofern die Anzahlung in Höhe von 290€ bei Anmeldung eines Seminares geleistet wurde, wird diese bei der Berechnung der Ausfallentschädigung berücksichtigt.

§ 8 – Nichtteilnahme / Erkrankung

(1) Bei Nichtteilnahme am Seminar oder einer Seminareinheit besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Seminarentgelte.

(2) Im Falle einer unverschuldeten Nichtteilnahme (z.B. Erkrankung) und dem schriftlichen Nachweis der Verhinderung in geeigneter Form (z.B. durch ein ärztliches Attest) räumt die Anbieterin dem Teilnehmer einmalig ein, das verpasste Seminar bzw. die entsprechende Einheit nachzuholen, sofern dieses von der Anbieterin zeitnah erneut angeboten wird. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht jedoch nicht.

§ 9 – Kündigung / Rücktritt seitens der Anbieterin

(1) Bei Ausbleiben eines fristgerechten Zahlungseinganges ist die Anbieterin berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall findet das gebuchte Seminar nicht statt, wohingegen der/die Teilnehmer/in zur Zahlung der vertraglich vereinbarten Gebühr unter Abzug etwaig ersparter Aufwendungen verpflichtet bleibt.

(1) Die Anbieterin ist berechtigt, die Seminare aus wichtigem Grund, wie Erkrankung des Seminarleiters oder höhere Gewalt, außerordentlich zu kündigen. Bereits gezahlte Seminarentgelte werden dann innerhalb von 5 Werktagen zurückerstattet. Das Recht des Teilnehmers zu einer außerordentlichen Kündigung bleibt hiervon unberührt.

(2) Die Kündigung eines Seminars muss grundsätzlich schriftlich auf dem Postweg erfolgen.

(3) Wird in der Leistungsbeschreibung der Seminare ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen, so behält sich die Anbieterin vor, bei dem Nichterreichen der Mindesteilnehmerzahl vom Vertrag zurückzutreten. Die Anbieterin verpflichtet sich in einem solchen Fall, die Teilnehmer umgehend, mindestens jedoch 7 Tage vor Seminarbeginn, zu informieren und anschließend bereits gezahlte Seminarentgelte innerhalb von 5 Werktagen zurück zu erstatten.

§ 10 – Teilnahmenachweis

Dem Teilnehmer wird nach vollständiger und erfolgreicher Absolvierung eines Seminars ein Teilnahmenachweis in Form einer von der Anbieterin ausgestellten Urkunde überreicht.

§ 11 – Haftung

(1) Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Teilnehmer Ansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ihrer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen, beruhen.

(2) Im Übrigen haftet die Anbieterin nur nach dem Produkthaftungsgesetz wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).

(3) Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht zugleich ein weiterer Fall zwingender Haftung nach Absatz 1 oder 2 gegeben ist.

(4) Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Teilnehmers ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

§ 12 – Datenschutz

(1) Personenbezogene Daten des Teilnehmers, die im Rahmen des Vertragsabschlusses zur Verfügung gestellt werden, unterliegen in ihrer Speicherung und Verarbeitung den gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und werden ohne ausdrückliche Einwilligung des Teilnehmers außerhalb der Vertragsabwicklung nicht an Dritte weitergegeben.

(2) Der Teilnehmer kann sich bei Fragen zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung seiner personenbezogenen Daten und deren Berichtigung, Sperrung, Löschung oder eines Widerrufes einer erteilten Einwilligung unentgeltlich an die Anbieterin wenden.

§ 13 – Vertragssprache

Die Vertragssprache ist deutsch.

§ 14 – Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Die Rechtswahl nach Absatz 1 gilt bei Kunden, die den Vertrag nicht zu selbstständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeiten abschließen (Verbraucher im Sinne von § 1 Absatz

2 Satz 1), nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

(3) Die Regelungen über das UN-Kaufrecht finden keine Anwendung.

§ 15 – Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein, so wird hiervon die Wirksamkeit alles übrigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt.

Stand 05.09.2019